George Alan Dawson (* 14. Juli 1929 in Marietta, Lancaster County, Pennsylvania; † 23. Februar 1996 in Boston, Massachusetts) war ein US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger.
Dawson war Schüler des Schlagzeugers Charles Alden. Während seiner Armeezeit war er 1951 bis 1953 Mitglied einer Militär-Tanzband in Fort Dix. Daneben war er Mitglied der Band von Sabby Lewis. Nach der Entlassung aus der Armee unternahm er eine dreimonatige Europatournee mit
Lionel Hampton, danach arbeitete er erneut mit Lewis.
Von 1957 bis 1975 unterrichtete Dawson am Berklee College of Music; zu seinen Schülern zählten im Laufe der Jahre
Tony Williams,
Billy Kilson,
Terri Lyne Carrington, Steve Smith,
Joe LaBarbera, Joe Corsello, Kenwood Dennard, J. R. Robinson, Casey Scheuerell,
Harvey Mason,
Vinnie Colaiuta, Keith Copeland,
Jake Hanna, Bobby Ward, Akira Tana und viele andere.
Zu den Musikern, mit denen er in dieser Zeit längerfristig zusammenarbeitete, gehörten der Pianist
Jaki Byard und der Saxophonist
Booker Ervin sowie von 1968 bis 1974 der Pianist
Dave Brubeck. Daneben war er u. a. Sideman von
Oscar Peterson,
George Shearing,
Charles Mingus,
Woody Shaw,
Phil Woods,
Sonny Stitt, Dave Brubeck, Lionel Hampton,
Reggie Workman,
Quincy Jones,
Dexter Gordon,
Tal Farlow,
Earl Hines,
Rahsaan Roland Kirk,
Frank Morgan, Hank Jones, Frank Foster,
Phineas Newborn,
Charles McPherson,
Teddy Wilson,
James Williams,
Phil Wilson und
Terry Gibbs.
Nachdem er sich 1975 von der Lehrtätigkeit an der Berklee School zurückgezogen hatte, gab er noch privaten Schlagzeugunterricht und arbeitete im Quartett mit James Williams, Bill Pierce und Richard Reid. 1992 nahm er als Bandleader das Album
Waltzin’ With Flo auf.